Internet-Einkauf BAR zahlen – Die Konversionsrate steigern

Der Albtraum jedes Onlineshops könnte bald Geschichte werden > Die hohe Abbruchrate bei Online-Einkäufen… Wie das gehen könnte!? Ganz einfach: Indem man als Bezahlmethode die Barzahlung ergänzt. Barzahlen? Barzahlen? Was erzählt der Micha da? Wie soll das Geld ins Internet kommen? Der Spinner…!

Um ehrlich zu sein, kannte ich diese Methode bis gestern auch nicht! Aber die locker und freche Präsentation von Achim Bönsch beim 3. Bargeldlogistikkongress in Wiesbaden gab der Branche der Wertdienstleister, Banken und Handelsunternehmen und auch mir eine ganz neue Idee mit auf dem Weg, wieder mehr Kunden in den stationären Offline-Handel zu bringen. Hier kämpft der stationäre Handel ja damit, dass man sich zwar im Laden die Produkte anschaut und beraten lässt, dann aber doch auf die meist günstigeren Online-Shops zurückgreift.

Wie das BARZAHLEN nun gehen kann hat Achim Bönsch, im übrigen einer der Gründer und Geschäftsführer von barzahlen.de (Zerebro Internet GmbH), in seinem Vortrag „Online bar bezahlen mit „Barzahlen““ sehr anschaulich und unterhaltsam an die rund 130 Vertreter aus Wirtschaft, Handel, Bundesbank und Verbänden vermittelt.

So sieht das Konzept vor, dass am Bestellende (da wo normalerweise Paypal, eine Sofortüberweisung oder so angeboten wird) der Punkte „Barzahlen“ ausgewählt werden kann. Statt einer sofortigen Eingabe von Kontodaten für eine Lastschrift oder die Kreditkartennummer incl. Kartenprüfnummer, bekommt der Benutzer einen Zahlschein als PDF angezeigt und kann diesen später weitestgehend anonym im Geschäft seiner Wahl mit Bargeld bezahlen. Der Onlineshop wird über die Barzahlung informiert und die bestellten Waren werden verschickt.

Klingt einfach und ist es wohl auch. Die Jungs aus Berlin  können nach Aussage von Bönsch  noch keine genauen Erfahrungen vorweisen, da der Launch von barzahlen.de für März/April 2013 geplant ist. Mit diversen Handelsunternehmen laufen bereits intensive Gespräche. Denn wenn nur wenige Geschäfte mitmachen, dann wird sich so ein System nur schwer durchsetzen können. Die Fakten sprechen wohl eindeutig für das Konzept, da der stationäre Handel je nach Bereich eh mit Bargeld arbeitet. In diesem Fall bringt Barzahlen die Generation von Online-Shoppern in den Handel, die nicht auf die elektronischen Bezahlverfahren vertraut. Und das sind nach Meinung von Achim Bönsch auch die über 40-Jährigen, die die am größten wachsende Zielgruppe im Internet darstellt.

In der Pause kam ich mit Achim Bönsch näher ins Gespräch und konnte seine Begeisterung für das Thema spüren. Wie aus der Kanone geschossen konnte er mir sämtliche Fragen beantworten und viele Beispiele und Probleme der großen Onlineshops darstellen. Auf die Frage welche Shopsysteme denn schon implementiert sind antwortete er: 13! Die Aufzählung hab ich mal der Internetseite entnommen: commerce.SEO, Gambio, JTL Shop 3, Magento, modified eCommerce Shopsoftware, osCommerce, OXID eShop, shopware, VirtueMart, xt:Commerce 3, xt:Commerce 4 und Zen Cart. Dazu erklärte er mir die Möglichkeit der individuellen Shop-Integration über die API/Schnittstelle von Barzahlen.de.

Alles in allem klingt es nach einer runden Sache, wenn man beachtet, dass in anderen Ländern ähnlich Systeme erfolgreich z.Bsp. PayNearMe in den USA über 7Eleven oder Walmart  laufen. Bei BARPAY kann man in Deutschland schon bei mehr als 18.000 Shops und Tankstallen seinen Interneteinkauf in bar bezahlen.

Ich freu mich auf die nächsten Erfolgsnachrichten von Barzahlen.de und wünsch Achim Bönsch und seinem mittlerweile 25-köpfigen Team viel Erfolg und eine hohe Aktzeptanz. Weitere Inhalte aus dem Vortrag (z.Bsp. Preise etc.) von Achim Bönsch gibt es hier im Artikel von Hanno Bender im Wirtschaftsmagazin für den Einzelhandel.

Was haltet ihr davon? Habt ihr schon einmal Gebrauch von solch einem System machen können? Was sind eure Erfahrungen??? Eventuell auch auf Reisen oder im Studium im Ausland. Oder habt ihr einen Shop und würdet euch über weniger unvollendete Online-Einkäufe freuen!? Schreibt eine Kommentar. Ich freu mich!

PS: Rechtschreibefehler sind inclusive, weil schon spät. Aber das wollte ich heute noch loswerden 😉

Mit Google Bildersuche illegale Kopien finden

Mit der Google-Bildersuche kann man prima Bilder finden!

  • Für faule Webmaster ein vermeintlicher Segen.
  • Für Fotografen und Künstler (die Urheber) ein Graus.
  • Für Anwälte ein unendliches Feld zum Geld verdienen Abmahnen.

Ich spreche davon, dass Bilder und Grafiken im Internet sich sehr einfach mit der Google-Bildersuche finden lassen. Einfach ein paar Stichworte in das Suchfeld eingeben und schon zeigt Google tonnenweise und meist passende Bilder an. Eigentlich eine prima Sache… 🙂

Doch was passiert dann eigentlich? Richtig:

  • Der faule/unwissende Webmaster kopiert das Bild in seine Webseite.
  • Der Urheber (Fotograf oder Künstler) bekommt davon nichts mit.
  • Die Anwälte kommen zum Einsatz, wenn die Kopie illegal ist.

Professionelle Fotografen, die ihre Bilder bei Dreamstime, Fotolia oder einer anderen Bilddatenbank anbieten, haben meist Anwälte an der Hand die einer unrechtmässigen Bildnutzung nachgehen. Dann flattert dem Webmaster oder dem Besitzer der Webseite laut Impressum ein Schreiben ins Haus mit einer entsprechenden Zahlungsaufforderung. Dann ist guter Rat teuer, wo das Kopieren des Bildes doch so einfach und billig war…

Ich beleuchte in diesem Artikel nicht die Seite der betroffenen Webmaster, sondern zeig einfach mal auf, wie man illegale Kopien seine eigenen Bilder (Werke) mit der Google-Bildersuche finden kann.

Nehmen wir für die Illegal-Kopie-Suche als Beispiel meine echt gute Sonnenbrille „Oakley Whisker Black Iridium“. Das heiße Teil kostete mal stolze 169 Euro (laut Hersteller-Webseite) und durfte mal für ein Foto in meinem Beachvolleyball-Blog herhalten. Also hab ich ein schickes Foto von der Sonnenbrille gemacht und nachbearbeitet, die URL vom Blog eingefügt und in dem eben genannten Artikel verewigt.

Foto vom Artikel „Sonnenbrille Oakley Whisker“ bei beachcoach.de

Je nach dem wie der Google-Bot Zeit und Lust hat, kommt er irgendwann vorbei, macht eine eigene Kopie des Bildes für die Bildersuche-Vorschau (oder!?) und nimmt mein neues Bild in die Google-Bildersuche auf. Dann kommen andere Google-Nutzer, suchen über Google eine schicke Sonnenbrille für den Mann, finden mein Bild, klicken drauf und landen bei mir.

Für die Brillen-Bild-Sucher bei Google sieht das dann so aus (hier noch der Link zum selber testen):

Google-Bildersuche nach Oakley Whisker Black Iridium
Google-Bildersuche nach Oakley Whisker Black Iridium

So weit so gut…

Klickt man unterhalb der Vorschau auf den Link „Ähnliche Bilder“ bekommt man optisch ähnliche Bilder angezeigt. In der Bilderliste suchen macht dann aber keinen Spaß mehr. Es werden einfach zu viele Bilder angezeigt, wovon sehr viele Bilder meinem Bild überhaupt nicht mehr ähnlich sind. Also lassen wir das..

Klickt man auf das Bild gelangt man zur Zielseite mit diesem separaten Google-Bereich auf der rechten Seite und findet einen Link „Bildersuche„:

Google-Bildersuche mit Klick auf das Vorschau-Bild
Google-Bildersuche mit Klick auf das Vorschau-Bild

Und dann bekommt man sie… Die Liste von Bildern und Webseiten, wo das eigene Bild eingesetzt wird. Ob das eigene Bild  direkt als Kopie oder über eine Einbettung von der eigenen Webseite verwendet wird, muss hier und da geprüft werden. Bei mir ist es so, dass mein Bild auf diversen ausländischen Webseiten verwendet wird.

Und es gab einen Suchtreffer bei Ebay-Kleinanzeigen in Deutschland. Eine Kopie von meinem Bild!

Google-Bildersuche - Suche nach eigenem Bild von Oakley Whisker
Google-Bildersuche – Suche nach eigenem Bild von Oakley Whisker

Tja. Was man nun mit dieser Information macht bleibt jedem selbst vorbehalten. Man kann direkt zum Anwalt rennen oder sich im Internet schlau machen was eine unrechtmässige Kopie eines Bildes kostet oder oder oder. In jedem Fall sollte man überlegen, wie man reagiert…

Ich halte fest: Mit der Google-Bildersuche kann man sehr einfach legale und illegale Kopien seiner eigenen Bilder finden. Viel Spaß beim Suchen 😉

Den Anbieter der Sonnenbrille bei Ebay-Kleinanzeigen hab ich per Kontaktformular über die Bild-Kopie informiert und das er mich als Urheber des Bildes nicht benannt hat. Er hat das Foto von Ebay-Kleinanzeigen entfernt und das wars. Ohne Anwalt. Ohne Abmahnung und ohne Kosten.

PS: Ich hab noch einige andere Bilder bei Leuten als Facebook-Profilfoto gefunden… Verrückt.

NO Black Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht – Facebook-SPAM

Gruß ihr lieben Leser. Herzlich Willkommen zu Teil 2 meiner neuen Serie „NO Black Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht“. In Teil 1 ging es um Black Hat SEO mit der robots.txt. Dieses mal widme ich mich dem brandaktuellen Thema Facebook-Spam.

Mit Sicherheit ist es jedem von uns schon einmal aufgefallen. Da veröffentlichen plötzlich deine Facebook-Freunde völlig sinnfreie Videos bzw. haben angeblich auf den Facebook Like-Button geklickt! Im Normalfall haben das die Leute natürlich nicht getan. Einige von euch fragen sich aber: Woher kommen plötzlich diese vielen Facebook-Attacken?

Nachfolgend ein Beispiel aus Facebook, wo angeblich Sammy Zimmermanns alias Baynado den Like-Button des genannten Videos geklickt haben soll. Eine Anfrage an ihn ist raus. Eine Rückinfo hab ich noch nicht. Aktuell bezweifle ich jedoch seinen aktiven Klick auf den Facebook-Like-Button…. Update: Baynado war’s nicht > siehe Kommentare

Meines Wissens nach gibt es derzeit 2 funktionierende Facebook-Attacken, die einen Eintrag bei Facebook herbeiführen. Die eine SPAM-Attacke basiert auf der aktiven Mitarbeit eines Facebook-Benutzers. Dieser muss nur in Faecbook angemeldet sein um Opfer zu werden.

Wir alle kennen ja den umstrittenen „Like-Button“ von FB.com. Den Facebook-Button kann man ganz einfach auf jede Webseite einbauen. Dazu benötigt man lediglich einen kleinen Code-Schnipsel und die eigene Seite ist für Facebook-Fans gewappnet. Aber genau diese einfache Integration und Nutzung macht derzeit der Facebook-Gemeinde zu schaffen.

Wie funktioniert der Like-Button von Faecbook? Ein Benutzer (mit Facebook-Account und in Facebook angemeldet) klickt irgendwo im Internet auf den Like-Button, weil die Webseite ihm gefällt. Durch den Klick wird der Link der Seite im eigenen Facebook-Profil eingetragen, frei nach dem Motto „Michael Hohlfeld gefällt ein Link: www.Link.de“

Und genau diesen Klick eines angemeldeten Facebook-Benutzers kann man auch anders missbrauchen. Das ist die erste Facebook-Attacke: Einfach indem ein böser Mensch eine präperierte Schaltfläche anbietet, die aus Neugier einfach geklickt werden muss. Und hinter dieser Schaltfläche verbirgt sich dann quasi die Like-Button-Funktionalität und somit ein Eintrag bei Facebook. Einfach, böse, aber faszinierend zugleich, oder!?

Und welche Schaltflächen ziehen die Internetgemeinde mehr an als alles andere??? Natürlich: Videos… Da gibt es Sex-Videos, skandalöse Videos, verbotene Videos und Fun-Videos aus dem Sport. Und jedes Video muss mit einem Klick auf „Play“ gestartet werden. Zack. Treffer. Versenkt. Der böse Bube hat euch… 🙂

Rein technisch ist das kein großer Akt. Ich hab ja auch mal ein Informatik-Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und kann euch sagen: Für eine Facebook-Attacke benötigt man kein Diplom in Informatik 😉

Hier mal ein Screenshot von solch einer aktuellen Seite, die bei Facebook sein Unwesen treibt…

Einfach eine Grafik über den eigentlichen Player-Knopf legen und den Link anpassen und schon kann man sich bei Facebook die Like’s erschleichen. In Fachkreisen nennt man soetwas auch Clickjacking.

Kommen wir zur 2. Facebook-Attacke: Eine sehr einfache Spam-Attacke OHNE Aktivität eines Facebook-Benutzers ist der Missbrauch seiner persönlichen E-Mail-Adresse bei Facebook. Ja ihr habt richtig gelesen: Jeder von euch Facebook-Benutzern hat eine ganz eigene Mail-Addy bei FB.com!!!

Hier ist meine persönliche E-Mail-Adresse bei Facebook:

Diese Seite erreicht ihr direkt bei Facebook: http://m.facebook.com/upload.php

Diese E-Mail-Adresse hat bei der Generierung keine besondere Logik: Wort – 3 Zahlen – Wort @ m.facebook.com … Durch ein kleines Programm zum Beispiel mit der Scriptsprache Python und MySQL lassen sich viele solcher Adressen generieren und böse E-Mails verschicken. Man muss als Angreifer nichts mit Facebook zu tun haben…. IRRE!

Hier der Beweis… Eine Test-E-Mail von einem völlig fremden E-Mail-Konto direkt auf mein Facebook-Profil… SKANDAL

Mein Tipp: Am besten „Adresse zurücksetzen“ klicken… solange bis eine „schwierige“ E-Mail-Adresse herauskommt. Weiß zufällig jemand, ob man diese Facebook-E-Mail-Adresse eigentlich deaktivieren kann???

Eine weitere Internet-Quelle besagt, dass es mittlerweile auch ein käufliches Toolkit für böse Facebook-Angriffe gibt. Dieses nennt sich “Tinie Facebook Viral Application“ und soll für 25 USD erhältlich sein.

Also seht euch vor: Die bösen Bubben lauern überall!!!


PS: Beim Like-Button möchte ich zusätzlich noch auf mögliche Schwierigkeiten mit dem Gesetz hinweisen. Man beachte den Artikel „Abmahnungen wegen des Like-Buttons von Facebook“ bezüglich Datenschutz und rechtlicher Sicherheit. Hier ein entsprechendes Muster für eine Facebook-Like-Button-Datenschutzerklärung.

Freu mich auf euer Feedback und eure Erfahrungen. Vielleicht kennt einer noch weitere Facebook-Spam-Attacken!?

Gruß Micha

PS: Don’t be evil! NO Black Hat Seo

NO Black Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht – robots.txt

Gruß ihr lieben Leser. Ich starte heute einfach mal eine eigene Artikel-Serie unter dem Oberthema „NO Black Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht“. Wozu soll das dienen? Einerseits um Neulinge davor zu bewahren sich dem Bösen Unerlaubten anzuschließen und andererseits Wissen an den Mann (und natürlich Frau) zu bringen: Don’t be evil.

Eigentlich könnte ich die Serie auch „NO White Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht“ nennen, da dies beide Seiten im Titel reflektieren würde. Aber nein. Ich gehe den belehrenden Weg und packe die Warnung „Halt dich von schwarzer Magie fern“ mit als optische Highlight hinein. Und nebenbei sagt mir das Google AdWords Keyword-Tool, dass die Leute 3x mehr nach „Black Hat Seo“ suchen… Komisch

Black-Hat (engl: Schwarzer-Hut) läuft  bei Wikipedia erstmal allgemein unter „böser Hacker“, der mit krimineller Energie beabsichtigt das Zielsystem zu beschädigen oder Daten zu stehlen. Mit sehr viel Fantasie kann man das auch auf „böser SEO (Suchmaschinenoptimierer)“ ableiten, die Google und WebUser mit illegalen Tricks überlisten wollen. Sehr kurz und knapp wird man darüber auch bei Wikipedia im englischen fündig. Bessere Antworten zu „Was ist Blackhat?“ findet man unter anderem hier und hier.

Teil 1 meiner Artikel-Serie habe ich „NO Black Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht – robots.txt“ genannt um einen Ansatz vom Blackhat-Blogger (Webseite mittlerweile offline) mit technischen Hintergrundinfos zu vertiefen. Er verweißt in seinem Artikel auf eine URL-Liste mit jeweils hohem PageRank und gibt den Hinweis, dass man durch das Setzen eines Kommentars einen Backlink abstauben kann.

Grundsätzlich ist dies nicht illegal, nur Google und Co könnten es unschön finden, wenn ihr die gesamte Liste durchgeht und mit Kommentaren zuballert. Warum also nicht im eigenen Themenumfeld bleiben und eine eigene PageRank-Liste erstellen!?

Nehmen wir mal an ihr schreibt im Bereich Musik eure Online-Artikel (vielleicht mit Produktempfehlungen) und seit scharf auf passende Verlinkungen von anderen Seiten die sich auch mit Musik beschäftigen. Das liegt quasi auf der Hand, weil Google muss das einfach toll finden, wenn z.Bsp. ein Musik-Fan über seinen Musik-Star schreibt und diesen dann auch noch verlinkt.

Wie suche ich mir jetzt aus einer Vielzahl von Artikeln den von einer Musik-Webseite raus, der einen hohen PageRank hat (sofern das noch ein gültiger Maßstab ist – siehe Artikel im tagSeoBlog)? Eigentlich ganz einfach… Ihr ruft jede einzelnen Artikel im Browser auf, lest in der Google Toolbar den Wert des PageRank ab und tragt den mit Datum und Uhrzeit in eine Excel-Liste ein.

Kostenloser Download:

„SEO PageRank-Erfassungsformular für Excel 97-2003“ (nicht mehr verfügbar)

„SEO PageRank-Erfassungsformular für Excel 2007“ (nicht mehr verfügbar)

Wenn ihr dann alle Artikel erfasst habt, könnt ihr dann die Spalte „Wert des PageRank“ absteigend sortieren und ihr habt eure eigene PageRank-Liste mit den besten Artikeln. Legt am besten für jede Webseite ein eigenes Excel-Dokument an, damit ihr die Projekte sauber getrennt verwalten könnt!

UPDATE Nach einem ersten eigenen und sehr umfangreichen Test habe ich festgestellt, dass diese Art der PR-Abfrage ziemlich bescheuert ist, da es für jeden Kram mittlerweile eine Software, Script oder Online-Tools gibt. Und ich bin ja auch Student des Informatik-Fernstudium gewesen, so dass mir das programmieren leicht fällt. Also wer das Excel wirklich pflegt ist selber Schuld 😉

Also… Spaß bei Seite und nu ma Budder bei de Fische… So gehts wirklich:

1. Checken ob es eine sitemap.xml gibt … einfach URL/sitemap.xml aufrufen

2. wenn nicht, dann checken was die robots.txt sagt… einfach URL/robots.txt aufrufen

3. Aus der robots.txt den Eintrag für sitemap.xml oder andere Datei mit .xml suchen

4. URL/sitemap.xml aufrufen… im Notfall kürzen, da Online-PR-Tool auf 500 URLs begrenzt

5. Checken was ein Online-PR-Tool (1) zur sitemap.xml sagt … Zack: Artikel-Liste mit PR

Wer eine ausführliche Anleitung für das Online-PR-Tool benötigt, der schaut mal hier beim seouxindianer nach.

An einem konkreten Beispiel aus der Liste vom Blackhat-Blogger genannt, sieht das dann so aus:

http://www.clashmusic.com >>> http://www.clashmusic.com/robots.txt aufrufen

# $Id: robots.txt,v 1.7.2.1 2007/03/23 18:57:07 drumm Exp $
#
# robots.txt
#
# This file is to prevent the crawling and indexing of certain parts
# of your site by web crawlers and spiders run by sites like Yahoo!
# and Google. By telling these "robots" where not to go on your site,
# you save bandwidth and server resources.
.... viel bla bla
sitemap: http://www.clashmusic.com/clashmusic.xml

Dann die sitemap.xml aufrufen und lokal speichern: http://www.clashmusic.com/clashmusic.xml

Weil sie ziemlich lang ist, muß man die sitemap.xml in 500er Blöcke unterteilen. Dann werden die neuen Dateien dann einfach auf x-beliebigen Webserver hochladen, damit die Files dann mal kurzzeitig in das russische PR-Tool geworfen werden können. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Tada… Übrigens könnt ihr das auch für eigene Webseiten zum Checken des PR verwenden.

Freu mich auf Feedback. Vielleicht kennt einer noch weitere Online-PR-Tools!?

Gruß Micha

PS: Don’t be evil! NO Black Hat Seo

Geld fürs Schreiben – Ist Flattr HOT oder SCHROTT?

„Endlich mal für Schreiben und Bloggen bezahlt werden!“ denken und wünschen sich jeden Tag tausende Blogger weltweit und müssen dabei wehleidig auf die Klickraten von Google Adsense schauen.

Wer Adsense kennt, der weiß, da da schon lange nichts mehr groß zu holen ist. Die Zeiten der großen Beträge pro Klick sind vorbei. Wer über Standardkram bloggt wird mit GoogleAdsense nicht reich und fragen sich hier „Was soll ich tun?“. Und ob es noch die großen Beträge für Detektiv-Anzeigen gibt wage ich zu bezweifeln.

Doch wie soll der flinke Autor nun endlich mal einen annehmbaren Stundenlohn für seine unermüdliche Arbeit ranbekommen? Viele Blogger berichten ausführlich übers Geld-Verdienen-im-Netz und schreiben ihre Erfahrungen mit Affilinet, Trigami oder anderen Vergütungsmodelen nieder.

Mit Flattr soll nun alles besser werden! Wenn es nach dem Willen der Gründer geht, soll jeder Blog einen Flattr-Knopf direkt neben den Twitter-, Digg- und Yigg-Button einbauen und fürs Texten belohnt werden. Der Gründer hinter Flattr ist übrigens der Piratebay-Gründer Peter Sunde.

Durch einen Klick auf den FlattrButton wird dem Besitzer/Autor dann ein Punkt vermerkt. Der klickende Besucher muss wahrscheinlich dazu bei Flattr registriert sein und einen festen Betrag pro Monat einzahlen, den er dann durch Klicks wieder verteilen kann. Bei zum Beispiel 10 verteilten Klicks und einem Tagesbudget von 3 Euro würde jeder Angeklickte 0,30 Euro erhalten. Und das dann von 20 Usern macht doch stolze 6 Euro Einnahmen!

Mir stellt sich nun die Frage, warum soll ich mich bei Flattr als Einzahlender anmelden? Wahrscheinlich kann ich als BloggBesitzer dann auch nur den FlattrButton einbauen, wenn ich selbst Geld in den Topf einzahle und den per Klicks verteile.

Zusammenfassend meine ich, da wird einfach Geld rumgereicht und die User werden bei Erfolgslosigkeit wieder schnell abspringen.

Einen Gewinner wird es mit Sicherheit geben und das ist Flattr, die bestimmt einen Prozentsatz x vom eingezahlten Geld als Servicegebühr einbehalten müssen. Das System könnte eine zeitlang aufrecht erhalten werden, indem immer mehr neue Einzahler dazu kommen… Stichwort: Multi-Level-Marketing MLM

Ich persönlich find die Idee Käse… Was denkt ihr!?  Ist Flattr HOT oder SCHROTT?