WordPress-Editor – WYSIWYG funktioniert nicht – TinyMCE not defined – Plugin schuld

Schock! Da waren doch beim Artikelschreiben in WordPress plötzlich diese tollen Buttons zum Fettschreiben, Aufzählen etc. weg. Wenn euch das mal passiert: Keine Panik! Der Fehler muss irgendwo liegen. Normalerweise sieht der WordPress-Editor oberhalb des Artikels so aus.

WordPress-Editor – Button-Leiste WYSIWYG vorhanden
WordPress-Editor – Button-Leiste WYSIWYG vorhanden

Aber sollte mal im Wordpress-Editor die WYSIWYG-Funktion nicht funktionieren, also diese Button-Leiste oberhalb eines Artikels fehlen, dann kann es verschiedene Ursachen haben. Ich hatte auch dieses Problem. Ich verwende auf allen Webseiten WordPress 3.5.1 und ein paar Plugins. Die fehlende Leiste hatte ich aber nur auf einem WordPress-System.

Wordpress-Editor - Button-Leiste WYSIWYG fehlt
WordPress-Editor – Button-Leiste WYSIWYG fehlt

Folgende Ursachen hab ich dazu im Internet gefunden: Einerseits kann euer Provider durch eine Änderung der Konfiguration unbewußt einen Fehler verursachen, oder euer Browser spinnt oder euer WordPress-System. Checkt zuerst mal über die Fehlerkonsole (Firefox), welche Meldungen euch angezeigt werden.

WordPress-Editor – WYSIWYG-Leiste weg – Fehlerkonsole starten
WordPress-Editor – WYSIWYG-Leiste weg – Fehlerkonsole starten

Wichtig ist, dass Ihr euch die Fehler anzeigen lasst und im WordPress-Editor einmal auf „Text“ bzw. „Visuell“ oberhalb des Artikels klickt. In meinem Fall kam diese Fehlermeldung: „ReferenceError: tinyMCE not defined“

WordPress-Editor – Fehlerkonsole zeigt tinyMCE als Ursache
WordPress-Editor – Fehlerkonsole zeigt tinyMCE als Ursache

Was das im Detail bedeutet habe ich nicht weiter nachverfolgt. Aber bei den Plugins hab ich mal genauer hingeschaut. Und siehe da. Bei mir ist das WordPress-Plugin „StatPress“ in der Version 1.4.1 die Ursache. Wenn ich dieses deaktiviere, dann taucht die Button-Leiste des WYSIWYG-Editors wieder auf.

Wordpress-Editor  - WYSIWYG-Leiste weg - Plugin schuld
WordPress-Editor – WYSIWYG-Leiste weg – Plugin schuld

Merkwürdig: Nur auf einem Webpaket habe ich diesen Fehler… Welche Ursache & Lösung habt ihr gefunden?

Update vom 24.02.2013 um 19:25 Uhr: Das StatPress-Plugin selbst ist wohl weniger die Ursache, sondern eine Einstellung im Speicherlimit von PHP in der Variable „memory_limit“. Nach Änderung von 40M auf die maximal verfügbaren 64M erscheint die Button-Leiste incl. aktiviertem StatPress.

Internet-Einkauf BAR zahlen – Die Konversionsrate steigern

Der Albtraum jedes Onlineshops könnte bald Geschichte werden > Die hohe Abbruchrate bei Online-Einkäufen… Wie das gehen könnte!? Ganz einfach: Indem man als Bezahlmethode die Barzahlung ergänzt. Barzahlen? Barzahlen? Was erzählt der Micha da? Wie soll das Geld ins Internet kommen? Der Spinner…!

Um ehrlich zu sein, kannte ich diese Methode bis gestern auch nicht! Aber die locker und freche Präsentation von Achim Bönsch beim 3. Bargeldlogistikkongress in Wiesbaden gab der Branche der Wertdienstleister, Banken und Handelsunternehmen und auch mir eine ganz neue Idee mit auf dem Weg, wieder mehr Kunden in den stationären Offline-Handel zu bringen. Hier kämpft der stationäre Handel ja damit, dass man sich zwar im Laden die Produkte anschaut und beraten lässt, dann aber doch auf die meist günstigeren Online-Shops zurückgreift.

Wie das BARZAHLEN nun gehen kann hat Achim Bönsch, im übrigen einer der Gründer und Geschäftsführer von barzahlen.de (Zerebro Internet GmbH), in seinem Vortrag „Online bar bezahlen mit „Barzahlen““ sehr anschaulich und unterhaltsam an die rund 130 Vertreter aus Wirtschaft, Handel, Bundesbank und Verbänden vermittelt.

So sieht das Konzept vor, dass am Bestellende (da wo normalerweise Paypal, eine Sofortüberweisung oder so angeboten wird) der Punkte „Barzahlen“ ausgewählt werden kann. Statt einer sofortigen Eingabe von Kontodaten für eine Lastschrift oder die Kreditkartennummer incl. Kartenprüfnummer, bekommt der Benutzer einen Zahlschein als PDF angezeigt und kann diesen später weitestgehend anonym im Geschäft seiner Wahl mit Bargeld bezahlen. Der Onlineshop wird über die Barzahlung informiert und die bestellten Waren werden verschickt.

Klingt einfach und ist es wohl auch. Die Jungs aus Berlin  können nach Aussage von Bönsch  noch keine genauen Erfahrungen vorweisen, da der Launch von barzahlen.de für März/April 2013 geplant ist. Mit diversen Handelsunternehmen laufen bereits intensive Gespräche. Denn wenn nur wenige Geschäfte mitmachen, dann wird sich so ein System nur schwer durchsetzen können. Die Fakten sprechen wohl eindeutig für das Konzept, da der stationäre Handel je nach Bereich eh mit Bargeld arbeitet. In diesem Fall bringt Barzahlen die Generation von Online-Shoppern in den Handel, die nicht auf die elektronischen Bezahlverfahren vertraut. Und das sind nach Meinung von Achim Bönsch auch die über 40-Jährigen, die die am größten wachsende Zielgruppe im Internet darstellt.

In der Pause kam ich mit Achim Bönsch näher ins Gespräch und konnte seine Begeisterung für das Thema spüren. Wie aus der Kanone geschossen konnte er mir sämtliche Fragen beantworten und viele Beispiele und Probleme der großen Onlineshops darstellen. Auf die Frage welche Shopsysteme denn schon implementiert sind antwortete er: 13! Die Aufzählung hab ich mal der Internetseite entnommen: commerce.SEO, Gambio, JTL Shop 3, Magento, modified eCommerce Shopsoftware, osCommerce, OXID eShop, shopware, VirtueMart, xt:Commerce 3, xt:Commerce 4 und Zen Cart. Dazu erklärte er mir die Möglichkeit der individuellen Shop-Integration über die API/Schnittstelle von Barzahlen.de.

Alles in allem klingt es nach einer runden Sache, wenn man beachtet, dass in anderen Ländern ähnlich Systeme erfolgreich z.Bsp. PayNearMe in den USA über 7Eleven oder Walmart  laufen. Bei BARPAY kann man in Deutschland schon bei mehr als 18.000 Shops und Tankstallen seinen Interneteinkauf in bar bezahlen.

Ich freu mich auf die nächsten Erfolgsnachrichten von Barzahlen.de und wünsch Achim Bönsch und seinem mittlerweile 25-köpfigen Team viel Erfolg und eine hohe Aktzeptanz. Weitere Inhalte aus dem Vortrag (z.Bsp. Preise etc.) von Achim Bönsch gibt es hier im Artikel von Hanno Bender im Wirtschaftsmagazin für den Einzelhandel.

Was haltet ihr davon? Habt ihr schon einmal Gebrauch von solch einem System machen können? Was sind eure Erfahrungen??? Eventuell auch auf Reisen oder im Studium im Ausland. Oder habt ihr einen Shop und würdet euch über weniger unvollendete Online-Einkäufe freuen!? Schreibt eine Kommentar. Ich freu mich!

PS: Rechtschreibefehler sind inclusive, weil schon spät. Aber das wollte ich heute noch loswerden 😉

Partner Pferd in Leipzig – Turnier und Messe – VIP-Tickets gewonnen

Partner Pferd in Leipzig ist das Event für hochkarätigen Pferdesport und eine Kombination aus Turnier, Messe und Show. Die VIP-Tickets für die Partner Pferd sind heißt begehrt, da sie neben dem Catering, Parken an der Messe Leipzig und Zutritt zur Messehalle 1 und den VIP-Bereich beinhalten. Am meisten kann man sich über Gewinnspiele freuen, wo solche VIP-Karten verlost werden.

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Tja und ich alter „Pferdeflüsterer“ bin bei der Partner Pferd 2013 in Leipzig dabei. Bei einem Gewinnspiel von newsaktuell.de über das Internet, hab ich doch tatsächlich 2 VIP-Tickets gewonnen. Noch mal vielen Dank dafür an DEN oder DIE Gewinnerfee, die meinen Namen aus der Lostrommel gefischt hat! Heute lagen die beiden VIP-Tickets in der Post und ich hab mich darüber sehr gefreut.

VIP-Tickets für Partner Pferd Leipzig - Messe und Show - Gewinnspiel
VIP-Tickets für Partner Pferd Leipzig – Messe und Show – Gewinnspiel

Bisher hatte ich mit Pferden nur einmal etwas zu tun. Man muss wissen, dass ich sportlich gesehen hauptsächlich als Beachvolleyball-Trainer in Leipzig und einen Posten als Co-Trainer im Volleyball (TSV Leipzig 76 e.V.) nachgehe. Die Arbeit mit einem Pferd ist mir bisher nur einmal über den Weg gelaufen. Im Rahmen eines Trainings wurde ich mit dem Führen von Pferden vertraut gemacht.

Wenn man sich dann etwas mit der Thematik Pferd beschäftigt, stellt man schnell fest, dass dies ein weitläufiges Gebiet ist. Zu kaufen gibt es diverse Reitbekleidung wie Reiterhosen, Reithelme, Reitstiefel, Pikeur-Reithosen und Pferde-Zubehör für den Reitsport wie normale Pferdesattel und Westernsattel, aber auch Pferdebücher, Angebote fürs Pferdetraining und und und…

Bei der Parnter Pferd 2013 in Leipzig wird mich ein interessantes Rahmenprogramm erwarten. Das von Rolex, Sparkasse Leipzig, Wernesgrüner, Citroen und der Leipziger Volkszeitung unterstütze Event bietet vom 17. bis 20. Januar 2013 ein riesiges Programm. Es gibt diverse Prüfungen und Qualifikationen im Stechen, Springen, Einlaufen und Voltigieren. Eines der Hightlight ist mit Sicherheit die Wernesgrüner Pferdenacht am Samstag den 19. Januar 2013.

Meine VIP-Tickets für die Partner Pferd sind für den Sonntag gültig. Am 20.01.2013 stehen von 8 bis 17 Uhr folgende Punkte auf dem Programm:

  • 8 Uhr: S M L Trophy 2012/2013
  • 10:20 Uhr: EDSOR Youngster Cup –
  • 12:15 Uhr: FEI World Cup™  Driving
  • 14:35 Uhr: Rolex FEI World Cup™  Jumping

Ich bin gespannt auf den FEI World Cup™ Drivin, wenn Vierspänner in der Wertungsprüfung im Zeithindernisfahren so richtig Gas geben. Weil dann stehen nach Adam Ries 4 PS am Start 😉

Weiterführende Informationen zum Event Partner Pferd gibt es hier bei Wikipedia und auf der offizielen Internetseite www.partner-pferd.de

Mit Google Bildersuche illegale Kopien finden

Mit der Google-Bildersuche kann man prima Bilder finden!

  • Für faule Webmaster ein vermeintlicher Segen.
  • Für Fotografen und Künstler (die Urheber) ein Graus.
  • Für Anwälte ein unendliches Feld zum Geld verdienen Abmahnen.

Ich spreche davon, dass Bilder und Grafiken im Internet sich sehr einfach mit der Google-Bildersuche finden lassen. Einfach ein paar Stichworte in das Suchfeld eingeben und schon zeigt Google tonnenweise und meist passende Bilder an. Eigentlich eine prima Sache… 🙂

Doch was passiert dann eigentlich? Richtig:

  • Der faule/unwissende Webmaster kopiert das Bild in seine Webseite.
  • Der Urheber (Fotograf oder Künstler) bekommt davon nichts mit.
  • Die Anwälte kommen zum Einsatz, wenn die Kopie illegal ist.

Professionelle Fotografen, die ihre Bilder bei Dreamstime, Fotolia oder einer anderen Bilddatenbank anbieten, haben meist Anwälte an der Hand die einer unrechtmässigen Bildnutzung nachgehen. Dann flattert dem Webmaster oder dem Besitzer der Webseite laut Impressum ein Schreiben ins Haus mit einer entsprechenden Zahlungsaufforderung. Dann ist guter Rat teuer, wo das Kopieren des Bildes doch so einfach und billig war…

Ich beleuchte in diesem Artikel nicht die Seite der betroffenen Webmaster, sondern zeig einfach mal auf, wie man illegale Kopien seine eigenen Bilder (Werke) mit der Google-Bildersuche finden kann.

Nehmen wir für die Illegal-Kopie-Suche als Beispiel meine echt gute Sonnenbrille „Oakley Whisker Black Iridium“. Das heiße Teil kostete mal stolze 169 Euro (laut Hersteller-Webseite) und durfte mal für ein Foto in meinem Beachvolleyball-Blog herhalten. Also hab ich ein schickes Foto von der Sonnenbrille gemacht und nachbearbeitet, die URL vom Blog eingefügt und in dem eben genannten Artikel verewigt.

Foto vom Artikel „Sonnenbrille Oakley Whisker“ bei beachcoach.de

Je nach dem wie der Google-Bot Zeit und Lust hat, kommt er irgendwann vorbei, macht eine eigene Kopie des Bildes für die Bildersuche-Vorschau (oder!?) und nimmt mein neues Bild in die Google-Bildersuche auf. Dann kommen andere Google-Nutzer, suchen über Google eine schicke Sonnenbrille für den Mann, finden mein Bild, klicken drauf und landen bei mir.

Für die Brillen-Bild-Sucher bei Google sieht das dann so aus (hier noch der Link zum selber testen):

Google-Bildersuche nach Oakley Whisker Black Iridium
Google-Bildersuche nach Oakley Whisker Black Iridium

So weit so gut…

Klickt man unterhalb der Vorschau auf den Link „Ähnliche Bilder“ bekommt man optisch ähnliche Bilder angezeigt. In der Bilderliste suchen macht dann aber keinen Spaß mehr. Es werden einfach zu viele Bilder angezeigt, wovon sehr viele Bilder meinem Bild überhaupt nicht mehr ähnlich sind. Also lassen wir das..

Klickt man auf das Bild gelangt man zur Zielseite mit diesem separaten Google-Bereich auf der rechten Seite und findet einen Link „Bildersuche„:

Google-Bildersuche mit Klick auf das Vorschau-Bild
Google-Bildersuche mit Klick auf das Vorschau-Bild

Und dann bekommt man sie… Die Liste von Bildern und Webseiten, wo das eigene Bild eingesetzt wird. Ob das eigene Bild  direkt als Kopie oder über eine Einbettung von der eigenen Webseite verwendet wird, muss hier und da geprüft werden. Bei mir ist es so, dass mein Bild auf diversen ausländischen Webseiten verwendet wird.

Und es gab einen Suchtreffer bei Ebay-Kleinanzeigen in Deutschland. Eine Kopie von meinem Bild!

Google-Bildersuche - Suche nach eigenem Bild von Oakley Whisker
Google-Bildersuche – Suche nach eigenem Bild von Oakley Whisker

Tja. Was man nun mit dieser Information macht bleibt jedem selbst vorbehalten. Man kann direkt zum Anwalt rennen oder sich im Internet schlau machen was eine unrechtmässige Kopie eines Bildes kostet oder oder oder. In jedem Fall sollte man überlegen, wie man reagiert…

Ich halte fest: Mit der Google-Bildersuche kann man sehr einfach legale und illegale Kopien seiner eigenen Bilder finden. Viel Spaß beim Suchen 😉

Den Anbieter der Sonnenbrille bei Ebay-Kleinanzeigen hab ich per Kontaktformular über die Bild-Kopie informiert und das er mich als Urheber des Bildes nicht benannt hat. Er hat das Foto von Ebay-Kleinanzeigen entfernt und das wars. Ohne Anwalt. Ohne Abmahnung und ohne Kosten.

PS: Ich hab noch einige andere Bilder bei Leuten als Facebook-Profilfoto gefunden… Verrückt.

Cloud Business Development: Google Drive hat Potential vs. Amazon, Paypal & Co.

Ich hab mich gestern erstmalig in Google Drive umgeschaut und mir die verschiedenen Features wie das Erstellen einer Tabelle oder eines Skriptes angeschaut. Nette Features und erst recht, wenn man sich die Details genauer betrachtet!

In einem Blogbeitrag bei Terrashop hier vom April dieses Jahres wurde Google Drive auch schon mal unter die Lupe genommen, aber das Thema „Skripte“ nicht erwähnt. Vielleicht ist diese Funktion erst vor wenigen Wochen dazugekommen oder der Autor von Terrashop wußte damit nichts anzufangen. Wer weiß…

Ich meine, dass Google Drive schon ein Killer werden könnte und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Google Drive bietet kostenlosen Speicherplatz, analog wie bei Dropbox, Microsoft SkyDrive und im 1&1 Paket.
  2. Man kann in Google Apps Script online programmieren (Cloud Coding). Von der Programmiersprache her wie JavaScript:
    Beispiel: var button = app.createButton(‚Show label‘);
  3. Für die Erstellung von Oberflächen biete Google Apps Script einen Oberflächendesigner an.
  4. Das was man dann online programmiert hat, kann man als App veröffentlichen (und natürlich versionieren).
  5. Dann bietet Google mit Google Checkout einen Bezahldienst an, der sich um die ganze Abrechnung mit dem Kunden kümmert.
  6. Und diese verschiedenen Google Dienste kann man miteinander verküpfen. Also zum Beispiel eine programmierte App  in eine Google Site einbetten, dabei die erfassten Daten in Google Tabellen speichern und abrufen und über Google Checkout abrechnen.

Was wäre also möglich: Aufbau eines Online-Shops für virtuelle Güter oder Dienste oder reale Dienstleistungen mit Bezahlsystem auf gehosteten Systemen. Und das alles bei Google.

Das ganze wird im bewährten Google-Stil sicherlich hochperformant auf den Google Servern bereitgestellt… analog den Amazon Diensten fürs Cloud Computing. Und der Benutzer kann die Waren/Dienstleistungen bezahlen, wo Google sich wiederum um das Geld eintreiben kümmert.

Meine Meinung: Zähle ich 1 und 1 zusammen, dann hat Google Drive durchaus Potential gegenüber den einzelnen Cloud-Lösungen von DropBox, Amazon und Paypal. Es fehlt zwar noch die Glaubwürdigkeit, dass ein Kunde wirklich über einen Dienst von Google einen Bezahlvorgang durchführen wird, aber für mich als Entwickler (der im übrigen sein Fachwissen aus einem Informatik-Fernstudium gewonnen hat) bietet das Package einen gewissen Charme: Alles aus einer Hand für kleines Geld.

Ich ganze nenn das mal zusammenfassend Cloud Business Development 😉

PS: „Kleines Geld“ deswegen, weil die Gebühren für den Bezahldienst hier recht human sind und der kostenlose Speicherplatz mit 5GB eine Weile ausreichen sollte. Ob die entwickelten Apps wirklich auf den Speicherplatz angerechnet werden weiß ich nicht hundertprozentig. Glaubt man der Aussage von Google Drive „Nur abgelegte Dateien (PDF, DOC, JPG usw.) belegen Speicherplatz. Google Docs-Formate tun dies nicht.“ (aus den Einstellungen hier) , dann stellen online entwickelte Dateien keine abgelegte Datei dar und werden somit nicht auf den Speicherplatz angerechnet.

In diesem Sinne: Happy cloud business development!!!

Betreuung von Studenten bei Bachelor, Master und Diplom

In diesem Beitrag widme ich mich heute mal dem Thema „Betreuung von Studenten bei ihrer Abschlußarbeit„.

Auf diese Idee brachte mich Karsten Schaal, Gründer und Geschäftsführer von Food.de – „Dein Online Supermarkt“, bei einem Erfahrungsaustausch über Studenten und der Betreuung von Bachelorarbeiten.

Neben Studentenpartys und Mensaessen kommt jeder Student während seines Studiums zu dem Punkt, wo sich das Studium (bei einem früher oder später 😉 ) dem Ende neigt. Das krönende Finale stellt dabei die Abschlußarbeit dar. Je nach Studiengang ist dies der Bachelor, der Master oder das Diplom. Ich selbst habe übrigens ein Informatik-Fernstudium (Diplom) erfolgreich absolviert und mich auch mal für 3 Semester an einem Jura-Fernstudium an der Fernuni Hagen (Bachelor) ausprobiert. Davor hatte ich auch mal Maschinenbau und Energietechnik studiert, aber dies nur so am Rande 😉

In diesem Beitrag werde ich nur aus der Perspektive des Betreuers aus einem Unternehmen sprechen, wohlwissend dass es noch weitere Arten der Betreuung gibt. Verteilt über die Jahre seit 2001 habe ich bei der CMS Cash Management Systeme GmbH und ALVARA Cash Management Group AG mehr als 10 Abschlußarbeiten betreuen dürfen. Keine Betreuung lässt sich dabei wirklich vergleichen, aber unterm Strich gibt es ein Grundmuster, welches man als Leitfaden zur Betreuung von Abschlußarbeiten ableiten kann.

Das Kennenlernen eines Studenten bzw. einer Studentin für eine Betreuung ist unterschiedlich. Ein bewährtes Mittel sind Aushänge (online und offline) für Praktikumsplätze, sowie der regelmässige persönliche Kontakt zu Studenten und Professoren. Ähnlich wie bei der Suchmaschinenoptimierung versucht man sich als Unternehmen weit oben (egal ob bei Google oder im Uni-Aushang) und vor allem auffällig zu positionieren, damit man Studenten auf das Unternehmen und das Thema aufmerksam macht.

Zu Beginn der Betreuung einer Abschlußarbeit (egal ob Bachelor, Master oder Diplom) gilt es erst einmal den Bereich für das Thema zu finden und einzukreisen. Hier kommen verschiedene Faktoren zusammen, die der Betreuer steuert. Ich selbst habe immer einige Themen aus den Bereichen Software-Entwicklung und Marketing im Kopf, die sich im Laufe der Zeit ergeben haben, aber noch nicht umgesetzt sind bzw. nicht oder nicht ausreichend betrachtet werden konnten.

Die Studenten haben beim Erstgespräch meist keine eigenen Ideen vorbereitet und sind für jede Ideen offen und dankbar. Ich versuche im Gespräch die Stärken und Schwächen, den Studiengang und die persönlichen Ziele des Studenten so zu hinterfragen und zu lenken, dass der Student sich mit einem der grob abgesteckten Themenbereiche anfreunden kann. Schon während der Vorstellungs- und Anfreundungsphase sollte man als Betreuer zusammen mit dem Studenten Stichpunkte sammeln und aufschreiben, die das Thema konrekter eingrenzen.

Das Anfreunden mit dem Thema ist sehr wichtig, denn je nach Abschlußart wird der Student 3-6 Monate lang das Thema Tag und Nacht vor Augen haben. Und nichts wäre schlimmer (und durchaus auch eine Zeitverschwendung), wenn das Thema ohne Herz und Hingabe bearbeitet wird. Für das Unternehmen steht meist immer ein wirtschaftlicher Hintergrund im Raum und für den Studenten eine Top-Benotung. Und für mich als Betreuuer natürlich der Wunsch und Ehrgeiz eine weitere sehr gute Arbeit betreut zu haben.

Als Ergebniss sollte  ein Expose entstehen, welches nicht nur den Titel der Abschlußarbeit enthält, sondern auch eine Einleitung warum das Thema bearbeitet werden soll, welche bisherigen Erkenntnisse vorliegen, was das Resultat der Arbeit sein wird und wie das Unternehmen den Studenten während der Bearbeitungszeit betreut. Das Expose sollte nicht mehr als 1,5 Seiten umfassen und nicht zur sehr ins Detail gehen. Verlangt die Hochschule oder Uni des Studenten ein Expose von 5-7 Seiten, dann sollte man sich als Betreuer ernsthaft überlegen, ob man den Studenten wirklich betreuen will und vielleicht besser absagt. Denn das klingt meist nach viel Betreuungsaufwand…

Vor dem Einreichen des Exposes muss der Student oft noch einen Professor bei der Uni bzw. Fachhochschule aussuchen, der später die Erstkorrektur vornehmen wird. Ich habe bisher immer die Zweitkorrektur vorgenommen. Die Auswahl des Erstbetreuers ist sehr wichtig, da man ja als Student und Unternehmen das bestmögliche Ergebnis der Abschlußarbeit anstrebt. Die Auswahl und den Kontakt zu einem möglichen Erstbetreuer nimmt der Student selbst in die Hand. Nur selten lerne ich den Prof am Anfang einer Abschlußarbeit persönlich kennen.

Je nach Professor und dessen Fachgebiet muss das Thema vom Titel her und eventuell inhaltlich angepasst werden. Als Betreuer ist darauf zu achten, dass die Interessen und Ziele der Firma weiterhin im Vordergrund stehen. Denn die Abschlußarbeit wird nicht für die Uni geschrieben (denn dort landet diese eh nur im Archiv und wurde vorher nur vom Prof gelesen), sondern für Ihr Unternehmen und ein damit verbundenes wirtschaftliches Ziel.

Ist das Expose vom Erstbetreuer aktzeptiert, wird das Thema vom Studenten eingereicht. Damit verbunden muss Ihnen als Betreuer auch der Starttermin und die Betreuugnsdauer klar sein. Womöglich muss ein Arbeitplatz, Materialien und/oder einen Arbeitsvertrag für Studenten vorbereitet werden. Ist das auch noch geklärt, dann kann es losgehen.

Die Anfangszeit einer Abschlußarbeit bestimmt den Verlauf der Arbeit. Es ist wichtig, dass man dem Studenten dabei folgende Regeln von Anfang an(!) mit auf den Weg gibt:

  • Jede Quelle (Buch, Internet und Dateien) muss dokumentiert werden.
  • Von Anfang an eine Word-Vorlage für Abschlußarbeiten verwenden.
  • Erst das Inhaltverzeichniss (Ebene 1+2) definieren, dann losschreiben.

Warum diese Regeln? Ganz einfach… Die meisten Studenten kommen mit der Formatierung von Word nicht zurecht, d.h. zum Beispiel, dass die automatisch erzeugten Inhaltsverzeichnisse einfach nicht so funktionieren werden, wie der Student es gern hätte. Ein Quellennachweis von Beginn an ist deswegen wichtig, da Aussagen ohne Bezug zu einer Quelle in der Arbeit zu Abstrichen in der Note führen können.

Der Aufbau des Inhaltsverzeichnisses ist zwar nicht direkt genormt, hat aber bei näherer Betrachtung verschiedener Arbeiten oft einen ähnlichen Aufbau. Die Schaffung einer frühen Gliederung heißt die Zauberformel, wenn es dem Studenten gelingen soll, dass er die Arbeit im vollen Umfang _und_ in der gewünschten Zeit schaffen möchte.

Aus meiner Erfahrung heraus hat sich hierfür folgendes Verfahren für die Zeiteinteilung bewährt:
1. Das Inhaltsverzeichnis wird für die Hauptkapitel (Ebene 1) und die Unterkapitel (Ebene 2) definiert. Diese Aufgabe sollte der Student selbst vornehmen, da dies ein erster Einstieg in die Materie ist. Vorlagen für den allgemeinen Aufbau gibt es im Internet und in den Bibliotheken genug.
2. Danach erfolgt eine grobe Planung der Kapitelstärke. Der Umfang der Abschlußarbeit ergibt sich aus den Vorgaben der Uni bzw. Fachhochschule. Nehmen wir folgendes Beispiel: 60 Seiten Umfang. Bei angestrebten 5 Hauptkapiteln mit ca. 3-7 Unterkapitel ergeben sich vlt. 20-30 Unterkapitel. Die Gesamtanzahl von 60 Seiten wird nun auf die Kapitelanzahl verteilt, d.h. pro Unterkapitel hier ca. 2 Seitenund auch ca. 2 Seiten je Haupkapitel.
3. Zu guter Letzt wird die grobe Planung der Zeiteinteilung vorgenommen. Bei unserem Beispiel von 60 Seiten und einer Bearbeitungszeit von 3 Monaten sollten zunächst 2 Wochen als Puffer abgezogen werden. D.h. es bleiben ca. 10 Wochen für 60 Seiten. Mathematisch gesehen sollte der Student somit 6 Seiten je Woche schaffen.

Mit dieser groben Zeitplanung versucht man dann als Betreuer seinen Studenten bzgl. Einhaltung der Zeit und der Arbeitsergebnisse den Horizont zu ebenen. Aber wer Murphy kennt der kann sich vorstellen, dass hier für den Studenten die meisten Probleme auftreten werden: Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit und kein Ende in Sicht 😉

Während der Abschlußarbeit beschäftigt sich der Student nun intensiv mit dem Thema. Sollte er hinvon abgelenkt sein oder gar mangelndes Interesse entwickeln, dann ist man als Betreuer gefragt. Zwischengespräche und eine stets offene Tür sind unbedingt erforderlich und fördern das Zusammenwachsen als zeitlich befristetes Team.

Das Lesen der Arbeit zwischendurch gehört zu den spannenden Aufgaben für mich als Betreuer. Man sieht wie sich das Thema entwickelt und Formen annimmt. Hierfür drucke ich mir den aktuellen Stand der Arbeit aus und beginne zu lesen. Ich achte bei jeder Lesung (bei einer Bachelorarbeit bis zu 2-3 Lesungen vor der finalen Version) darauf, dass es einen durchgehenen roten Faden gibt, der den Leser zunächst an das Thema heranführt, ihn dann bei der Begriffsdefinition tiefere Details vermittelt, die Probleme schildert, an Lösungsvarianten heranführt und die Lösung beschreibt.

Anmerkungen sind direkt auf den Ausdruck zu vermerken und nach dem Durcharbeiten zeitnah dem Studenten zurückgeben. Eine Besprechung der Erkenntnisse ist je nach Thema und Student sinnvoll. Aber generell immer daran denken, dass der Student selbstständig die Abschlußarbeit erarbeiten soll. Zusatzinfo: Zahlen, Fakten und Aussagen in der Arbeit sollten durchgängig mit Quellen fundiert nachgewiesen werden, da dies auch der Erstkorrekteur sonst bemängeln würde. Bilder, Grafiken und Tabellen benötigen eine Nummer und einen Namen und sollten automatisch im jeweiligen Inhaltsverzeichnis aufgelistet werden. Hier spiele ich nochmal auf die anfangs erwähnte Word-Vorlage an 😉

Ein hilfreiches Mittel gegen die Präsentationsangst des Studenten vor der finalen Verteidigung ist die Präsentation des Themas in der Firma vor Mitarbeitern. Bei mir dürfen müssen die Studenten immer zwei Präsentationen durchführen . Einmal zur Hälfte der Bearbeitungszeit, damit sie zeigen können, dass sie das Thema verstanden haben und zeitgleich eine erste Übung der Präsentation haben. Die zweite Präsentation wird kurz vor der Verteidigung durchgeführt und zwar mit dem gleichen Inhalt der Verteidiung; quasi eine Probe-Verteidiung. Der Effekt ist enorm und verhilft fast immer zu einer sehr guten Präsentation in der Verteidigung und einem frühzeitigen Einlenken bei falscher fachlicher Ausrichtung.

Für die Probe-Präsentation und -Verteidigung in der Firma habe ich folgende Regeln:

  • Der Student hat 1-2 Wochen Zeit für die Vorbereitung.
  • Der Student erstellt eine PowerPoint-Präsentation.
  • 3-6 fachliche und nicht-fachliche Zuhörer aus der Firma.
  • Die Präsentation erfolgt im Stehen und mit Beamer.
  • Der Betreuer leitet die Präsentation kurz ein.
  • Während der Präsentation werden keine Fragen gestellt.
  • Während der Präsentation redet nur der Student.
  • Nach der Präsentation wird Feedback gegeben.
  • Jeder Mitarbeiter bewertet dabei Inhalt und Auftreten.
  • Es dürfen dem Studenten Fragen zum Inhalt gestellt werden.
  • Der Student bekommt von mir ein persönliches Feedback.

Mit diesen Präsentationen und dem Feedback der anderen Mitarbeiter wird die Arbeit meist runder und festigt sich im Kopf des Studenten. Wir nähern uns dem Ziel… Der Verteidigung und somit dem Abschluß der Arbeit.

Vor der finalen Version der Abschlußarbeit muss noch geklärt werden, ob die Arbeit „veröffentlicht“ wird oder einen Sperrvermerk bekommt. Gerade bei unternehmensnahen Themen mit Firmengeheimnissen oder Patentthemen sollte ein Sperrvermerk aufgesetzt werden. Dies verhindert, dass die bei der Uni hinterlegte Arbeite ausgeliehen werden darf (glaub ich).

Vor der Verteidigung wird noch eine Bewertung der Abschlußarbeit (=Gutachten) durchgeführt. Dabei erhalten die Korrekteure jeweils eine finale, gedruckte und gebundene Version der Abschlußarbeit vom Studenten. In der gedruckten Version mache ich beim finalen Lesen keine Notizen, sondern schreibe meine Anmerkungen in eine Datei. Alle Anmerkungen fasse ich dann in einem Gutachten zusammen. In meinem Gutachten muss ich zum einem nachweisen, dass ich die Arbeit vollständig und aufmerksam gelesen, die verschiedene Kriterien wie Quellennachweis, Topographie, Rechtschreibung, Fachlichkeit etc. bewertet und daraus eine Note abgeleitet habe. Meine Gutachten sind meist 2 Seiten lang und werden niemanden vor der Verteidigung zugänglich gemacht.

Die Verteidigung ist das finale Highlight der Abschlußarbeit und sollte durch Studenten auch gewissenhaft vorbereitet werden. Ein funktionierender Laptop und Beamer, sowie kleine Hilfskärtchen gehören dabei zur Grundausstattung bei der Verteidigung. Ob der Student Gäste in seiner Verteidigung wünscht, sollte man nur ihm überlassen. Als Betreuer sollte man sich etwas Zeit für die Verteidigung mitbringen, die fast immer vom Professor eingeleutet wird. Vom zeitlichen Umfang her hat der Student zwischen 20-30 Minuten Zeit für seine Präsentation.

Nach der Verteidigung stellen der Erst- und Zweitkorrteur Fragen an den Studenten die auf die Fachlichkeit, ergänzende Informationen oder Veständnisprobleme der Arbeit hinzielen. Selten stellen die Prof’s wirklich fiese Fragen, aber auch das habe ich schon erlebt. Im Anschluß auf die Fragen werden der Student und alle Gäste nach draußen gebeten, so dass der Prof und ich Zeit für die Benotung haben. Es wird dabei der Vortrag bewertet und die Noten aus den Gutachten zusammengezogen. Der Student und die Gäste kommen zurück ins Zimmer. Die beiden Korrekteure lesen meist ihre Gutachten vor und verkünden die Noten. Der Student wird beglückwünscht und ist immer erleichtert. Das war’s… 🙂

Die gedruckte Arbeit und mein Gutachten stelle ich dann in meinen Schrank und freu mich auf den nächsten Studenten. Und jedem Neuling zeige ich den Schrank mit den Arbeiten und verweise dabei auf die vielen Arbeiten mit der Note 1.

Mir macht die Betreuung von Abschlußarbeiten sehr viel Spaß. Zum Einem lerne ich neue junge und schlaue Menschen kennen, die ein Thema betreuen welches ich vorher im Kopf vorbereitet habe. Und zum Anderen erfüllt es mich mit Stolz, wenn sich im Laufe von 3 bis 6 Monaten eine sehr gute Arbeit entwickelt hat und entsprechend perfekt präsentiert wird.

So jetzt habe ich mehr als 2 Stunden an diesem Beitrag geschrieben und bin müde.. Good night!

PS: Welche Erfahrungen habt ihr mit Studenten und Abschlußarbeiten gemacht???

NO Black Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht – Facebook-SPAM

Gruß ihr lieben Leser. Herzlich Willkommen zu Teil 2 meiner neuen Serie „NO Black Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht“. In Teil 1 ging es um Black Hat SEO mit der robots.txt. Dieses mal widme ich mich dem brandaktuellen Thema Facebook-Spam.

Mit Sicherheit ist es jedem von uns schon einmal aufgefallen. Da veröffentlichen plötzlich deine Facebook-Freunde völlig sinnfreie Videos bzw. haben angeblich auf den Facebook Like-Button geklickt! Im Normalfall haben das die Leute natürlich nicht getan. Einige von euch fragen sich aber: Woher kommen plötzlich diese vielen Facebook-Attacken?

Nachfolgend ein Beispiel aus Facebook, wo angeblich Sammy Zimmermanns alias Baynado den Like-Button des genannten Videos geklickt haben soll. Eine Anfrage an ihn ist raus. Eine Rückinfo hab ich noch nicht. Aktuell bezweifle ich jedoch seinen aktiven Klick auf den Facebook-Like-Button…. Update: Baynado war’s nicht > siehe Kommentare

Meines Wissens nach gibt es derzeit 2 funktionierende Facebook-Attacken, die einen Eintrag bei Facebook herbeiführen. Die eine SPAM-Attacke basiert auf der aktiven Mitarbeit eines Facebook-Benutzers. Dieser muss nur in Faecbook angemeldet sein um Opfer zu werden.

Wir alle kennen ja den umstrittenen „Like-Button“ von FB.com. Den Facebook-Button kann man ganz einfach auf jede Webseite einbauen. Dazu benötigt man lediglich einen kleinen Code-Schnipsel und die eigene Seite ist für Facebook-Fans gewappnet. Aber genau diese einfache Integration und Nutzung macht derzeit der Facebook-Gemeinde zu schaffen.

Wie funktioniert der Like-Button von Faecbook? Ein Benutzer (mit Facebook-Account und in Facebook angemeldet) klickt irgendwo im Internet auf den Like-Button, weil die Webseite ihm gefällt. Durch den Klick wird der Link der Seite im eigenen Facebook-Profil eingetragen, frei nach dem Motto „Michael Hohlfeld gefällt ein Link: www.Link.de“

Und genau diesen Klick eines angemeldeten Facebook-Benutzers kann man auch anders missbrauchen. Das ist die erste Facebook-Attacke: Einfach indem ein böser Mensch eine präperierte Schaltfläche anbietet, die aus Neugier einfach geklickt werden muss. Und hinter dieser Schaltfläche verbirgt sich dann quasi die Like-Button-Funktionalität und somit ein Eintrag bei Facebook. Einfach, böse, aber faszinierend zugleich, oder!?

Und welche Schaltflächen ziehen die Internetgemeinde mehr an als alles andere??? Natürlich: Videos… Da gibt es Sex-Videos, skandalöse Videos, verbotene Videos und Fun-Videos aus dem Sport. Und jedes Video muss mit einem Klick auf „Play“ gestartet werden. Zack. Treffer. Versenkt. Der böse Bube hat euch… 🙂

Rein technisch ist das kein großer Akt. Ich hab ja auch mal ein Informatik-Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und kann euch sagen: Für eine Facebook-Attacke benötigt man kein Diplom in Informatik 😉

Hier mal ein Screenshot von solch einer aktuellen Seite, die bei Facebook sein Unwesen treibt…

Einfach eine Grafik über den eigentlichen Player-Knopf legen und den Link anpassen und schon kann man sich bei Facebook die Like’s erschleichen. In Fachkreisen nennt man soetwas auch Clickjacking.

Kommen wir zur 2. Facebook-Attacke: Eine sehr einfache Spam-Attacke OHNE Aktivität eines Facebook-Benutzers ist der Missbrauch seiner persönlichen E-Mail-Adresse bei Facebook. Ja ihr habt richtig gelesen: Jeder von euch Facebook-Benutzern hat eine ganz eigene Mail-Addy bei FB.com!!!

Hier ist meine persönliche E-Mail-Adresse bei Facebook:

Diese Seite erreicht ihr direkt bei Facebook: http://m.facebook.com/upload.php

Diese E-Mail-Adresse hat bei der Generierung keine besondere Logik: Wort – 3 Zahlen – Wort @ m.facebook.com … Durch ein kleines Programm zum Beispiel mit der Scriptsprache Python und MySQL lassen sich viele solcher Adressen generieren und böse E-Mails verschicken. Man muss als Angreifer nichts mit Facebook zu tun haben…. IRRE!

Hier der Beweis… Eine Test-E-Mail von einem völlig fremden E-Mail-Konto direkt auf mein Facebook-Profil… SKANDAL

Mein Tipp: Am besten „Adresse zurücksetzen“ klicken… solange bis eine „schwierige“ E-Mail-Adresse herauskommt. Weiß zufällig jemand, ob man diese Facebook-E-Mail-Adresse eigentlich deaktivieren kann???

Eine weitere Internet-Quelle besagt, dass es mittlerweile auch ein käufliches Toolkit für böse Facebook-Angriffe gibt. Dieses nennt sich “Tinie Facebook Viral Application“ und soll für 25 USD erhältlich sein.

Also seht euch vor: Die bösen Bubben lauern überall!!!


PS: Beim Like-Button möchte ich zusätzlich noch auf mögliche Schwierigkeiten mit dem Gesetz hinweisen. Man beachte den Artikel „Abmahnungen wegen des Like-Buttons von Facebook“ bezüglich Datenschutz und rechtlicher Sicherheit. Hier ein entsprechendes Muster für eine Facebook-Like-Button-Datenschutzerklärung.

Freu mich auf euer Feedback und eure Erfahrungen. Vielleicht kennt einer noch weitere Facebook-Spam-Attacken!?

Gruß Micha

PS: Don’t be evil! NO Black Hat Seo

FernUni Hagen Jura-Studium – Meine erste Klausur Propädeutikum

FernUni Hagen Jura-Studium – Meine erste Klausur „Propädeutikum“

Ja die Zeit vergeht. Es war quasi erst gestern, als ich mich entschieden habe, dass ein Informatik-Fernstudium nicht aussreicht. Mein Wunsch nach Erweiterung meines Wissens ist nach wie vor vorhanden, so dass ich vor der Wahl stand mir einen Fern-MBA (Master of Business Administration) zuzulegen oder nicht. Angebote eines Part-Time-MBA gab gibt es zum Beispiel an der HHL (Handelshochschule Leipzig), kostet aber leider ein kleines Vermögen von 24k €. An anderen Fernlehrstellen kann man den MBA im Fernstudium bereits ab „günstigen“ 12.000 Euro (ca.) anstreben 😉

Als sehr viel kostengünstigere Alternative konnte ich mir noch BWL vorstellen. Da BWL aber irgendwie jeder studiert und mein vorhandenen Diplom-Informatiker nicht wirklich bereichert, außer ich hätte im Bereich betriebswirtschaftlicher Softwareentwicklung tätig werden wollen, hab ich mich andersweitig umgeschaut. Und was passt besser in das Wissensportfolio in Zeiten von Web 2.0, Abmahnungen und mobil vernetzten Endgeräten in dieser neuen Cloud-Umgebung als ein Jura-Fernstudium.

So war also das perfekte Ergänzungsstück gefunden, was mich in meinem Leben und meinem Job ein gewaltiges Stück weiterbringen dürfte. Seit April lerne ich also nun wie ein Verückter in meinem Fernstudium zum Juristen an der Fernuniversität Hagen. Lange Reder wenig Sinn, in den kommenden 2 Wochen stehen nun erste Prüfungen an und morgen hab ich die erste Jura-Prüfung „Propädeutikum“ am Hals.

Lerntechnisch war ich ganz gut dabei, bis ich feststellte, dass es in einer der vielen Sub-Systeme der Fernuni Hagen, was im übrigen unorganisiert wirkt und nervig bezüglich der vielen Logins ist, auch ein paar alte Klausuren inklusive Lösung gibt und dass die erste Klausur nach dem Multiple-Choice-Prinzip abgefragt wird. Diese hab ich mir ausgedruckt und mich jeder Prüfung unter Klausurbedingungen unterzogen, mit der Erkenntniss, dass 31 bis 41 Prozent bei weitem nicht für das Bestehen des Modules ausreichen werden.

So sitze ich also nun seit vielen Monden hier und widme mich juristischem Grundwissen und diversen Grundbegriffen, die nach und nach den Weg in mein Langzeitgedächtnis finden. Eine erneute Überprüfung meiner im Kopf befindlichen Informationen brachte nun immerhin ein Ergebniss von 60 Prozent zu Tage, was für ein Bestehen der Klausur ausreicht, aber nicht unbedingt die Obergrenze sein sollte.

Mein Ziel ist es nun noch in den verbleibenden restlichen Stunden die Prozentzahl in Richtung 75-80 zu schrauben, um mit einem guten Gewissen in die Klausur „Propädeutikum“ im Sommersemester 2010 an der Fernuni Hagen zu gehen.

Wünscht mir Glück für die Klausur… Ach ja… Danach folgt mit wenigen Tagen Abstand die BWL/VWL-Klausur… Urks 🙁

Der Traum vom Haus, die Verantwortung und die Vorsorge

Mit einem Haustraum fängt meist alles an. Man wohnt in einer kleinen oder mittleren Mietwohnung und es zieht einen auf Grund des gut laufenden Jobs, des Kinderwunsches und/oder wegen der persönlichen Freiheit in die eigenen vier Wände. Aber mit dem Traum vom Haus fangen die Aufgaben, Probleme und Herausforderungen erst an.

An ein Haus ist meist ein Kredit gekoppelt, da sich nur die wenigsten von uns die Umsetzung des Hauswunsches direkt vom Girokonto leisten können. Man geht eine große Verantwortung ein, wenn man sich wirklich am Ende für ein Haus entscheiden sollte. Klar gibt es kleine Häuser und Häuser die in Dörfern stehen. Diese kann man sogar für verhältnismäßig wenig Geld kaufen und ist unter glücklichen Umständen mit 30.000 oder 40.000 Euro dabei. Dann noch ein wenig Geld in den Um- und Ausbau und zack steht die eigene Traumhütte 😉

Ganz so einfach ist es dann aber jedoch nicht. Es fängt halt wirklich beim Traum an, der mit Geld bezahlt werden will. Um den Bedarf und die Möglichkeiten auf Grund der Gehälter auszurechnen kommt man an einem Kreditrechner oder Bankberater nicht vorbei. Erst solch eine Berechnung bringt Licht ins Dunkel und zeigt den wirklichen finanziellen Spielraum für das Traumhaus oder vielleicht nur die kleine Lösung „Häusschen“.

Wäre das nicht genug, so folgen meist noch weitere Kosten wie für den Immobilienmakler, die Grunderwerbssteuer und natürlich Versicherungen, die einem für den Fall der Fälle absichern. Eine der wichtigsten Versicherung ist die Gebäudeversicherung zum Schutz des Hauses und der Garage. Bei Versicherungen hofft man natürlich dass die Fälle einerseits nie eintreten, aber andererseits die Versicherung komplett, schnell und kulant bezahlen. Die zweite und andere wichtige Versicherung für Hausbesitzer aber auch Wohnungsmieter ist die Hausratversicherung zum Schutz des Hausrates gegen zum Beispiel Sturm, Hagel, Raub, Einbruchdiestahl, Feuer und so weiter.

In diesem Sinne hoffe ich, dass euch die Anmerkungen zur Hausbauplanung weiterhelfen. Sollten Fragen auftauchen, dann schreibt einfach ein Kommentar und fragt die große Online-Gemeinde.

NO Black Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht – robots.txt

Gruß ihr lieben Leser. Ich starte heute einfach mal eine eigene Artikel-Serie unter dem Oberthema „NO Black Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht“. Wozu soll das dienen? Einerseits um Neulinge davor zu bewahren sich dem Bösen Unerlaubten anzuschließen und andererseits Wissen an den Mann (und natürlich Frau) zu bringen: Don’t be evil.

Eigentlich könnte ich die Serie auch „NO White Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht“ nennen, da dies beide Seiten im Titel reflektieren würde. Aber nein. Ich gehe den belehrenden Weg und packe die Warnung „Halt dich von schwarzer Magie fern“ mit als optische Highlight hinein. Und nebenbei sagt mir das Google AdWords Keyword-Tool, dass die Leute 3x mehr nach „Black Hat Seo“ suchen… Komisch

Black-Hat (engl: Schwarzer-Hut) läuft  bei Wikipedia erstmal allgemein unter „böser Hacker“, der mit krimineller Energie beabsichtigt das Zielsystem zu beschädigen oder Daten zu stehlen. Mit sehr viel Fantasie kann man das auch auf „böser SEO (Suchmaschinenoptimierer)“ ableiten, die Google und WebUser mit illegalen Tricks überlisten wollen. Sehr kurz und knapp wird man darüber auch bei Wikipedia im englischen fündig. Bessere Antworten zu „Was ist Blackhat?“ findet man unter anderem hier und hier.

Teil 1 meiner Artikel-Serie habe ich „NO Black Hat SEO – Geschichten von der dunklen Seite der Macht – robots.txt“ genannt um einen Ansatz vom Blackhat-Blogger (Webseite mittlerweile offline) mit technischen Hintergrundinfos zu vertiefen. Er verweißt in seinem Artikel auf eine URL-Liste mit jeweils hohem PageRank und gibt den Hinweis, dass man durch das Setzen eines Kommentars einen Backlink abstauben kann.

Grundsätzlich ist dies nicht illegal, nur Google und Co könnten es unschön finden, wenn ihr die gesamte Liste durchgeht und mit Kommentaren zuballert. Warum also nicht im eigenen Themenumfeld bleiben und eine eigene PageRank-Liste erstellen!?

Nehmen wir mal an ihr schreibt im Bereich Musik eure Online-Artikel (vielleicht mit Produktempfehlungen) und seit scharf auf passende Verlinkungen von anderen Seiten die sich auch mit Musik beschäftigen. Das liegt quasi auf der Hand, weil Google muss das einfach toll finden, wenn z.Bsp. ein Musik-Fan über seinen Musik-Star schreibt und diesen dann auch noch verlinkt.

Wie suche ich mir jetzt aus einer Vielzahl von Artikeln den von einer Musik-Webseite raus, der einen hohen PageRank hat (sofern das noch ein gültiger Maßstab ist – siehe Artikel im tagSeoBlog)? Eigentlich ganz einfach… Ihr ruft jede einzelnen Artikel im Browser auf, lest in der Google Toolbar den Wert des PageRank ab und tragt den mit Datum und Uhrzeit in eine Excel-Liste ein.

Kostenloser Download:

„SEO PageRank-Erfassungsformular für Excel 97-2003“ (nicht mehr verfügbar)

„SEO PageRank-Erfassungsformular für Excel 2007“ (nicht mehr verfügbar)

Wenn ihr dann alle Artikel erfasst habt, könnt ihr dann die Spalte „Wert des PageRank“ absteigend sortieren und ihr habt eure eigene PageRank-Liste mit den besten Artikeln. Legt am besten für jede Webseite ein eigenes Excel-Dokument an, damit ihr die Projekte sauber getrennt verwalten könnt!

UPDATE Nach einem ersten eigenen und sehr umfangreichen Test habe ich festgestellt, dass diese Art der PR-Abfrage ziemlich bescheuert ist, da es für jeden Kram mittlerweile eine Software, Script oder Online-Tools gibt. Und ich bin ja auch Student des Informatik-Fernstudium gewesen, so dass mir das programmieren leicht fällt. Also wer das Excel wirklich pflegt ist selber Schuld 😉

Also… Spaß bei Seite und nu ma Budder bei de Fische… So gehts wirklich:

1. Checken ob es eine sitemap.xml gibt … einfach URL/sitemap.xml aufrufen

2. wenn nicht, dann checken was die robots.txt sagt… einfach URL/robots.txt aufrufen

3. Aus der robots.txt den Eintrag für sitemap.xml oder andere Datei mit .xml suchen

4. URL/sitemap.xml aufrufen… im Notfall kürzen, da Online-PR-Tool auf 500 URLs begrenzt

5. Checken was ein Online-PR-Tool (1) zur sitemap.xml sagt … Zack: Artikel-Liste mit PR

Wer eine ausführliche Anleitung für das Online-PR-Tool benötigt, der schaut mal hier beim seouxindianer nach.

An einem konkreten Beispiel aus der Liste vom Blackhat-Blogger genannt, sieht das dann so aus:

http://www.clashmusic.com >>> http://www.clashmusic.com/robots.txt aufrufen

# $Id: robots.txt,v 1.7.2.1 2007/03/23 18:57:07 drumm Exp $
#
# robots.txt
#
# This file is to prevent the crawling and indexing of certain parts
# of your site by web crawlers and spiders run by sites like Yahoo!
# and Google. By telling these "robots" where not to go on your site,
# you save bandwidth and server resources.
.... viel bla bla
sitemap: http://www.clashmusic.com/clashmusic.xml

Dann die sitemap.xml aufrufen und lokal speichern: http://www.clashmusic.com/clashmusic.xml

Weil sie ziemlich lang ist, muß man die sitemap.xml in 500er Blöcke unterteilen. Dann werden die neuen Dateien dann einfach auf x-beliebigen Webserver hochladen, damit die Files dann mal kurzzeitig in das russische PR-Tool geworfen werden können. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Tada… Übrigens könnt ihr das auch für eigene Webseiten zum Checken des PR verwenden.

Freu mich auf Feedback. Vielleicht kennt einer noch weitere Online-PR-Tools!?

Gruß Micha

PS: Don’t be evil! NO Black Hat Seo